Vita

  • 1949 geb. in Sofia/Bulgarien
  • 1964-1968 Studium am Kunstgymnasium Sofia
  • 1969-1972 Studium an der Kunstakademie Sofia, Fachrichtung Wandmalerei
  • 1972-1974 Studium und Diplom an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee
  • seit 1972 freischaffend in den Bereichen Kunst und bauen, Malerei, Grafik, Plastik und Modedesign. Bevorzugte Techniken und Materialien sind fresco buono, Ölfarben auf Leinwand, Japanpapier, Rohseide.

Ausstellungen - Auswahl

  • 2008 Einzelausstellung Malerei und Modedesign in der Galerie „Aquabit“, Berlin
  • 29.04-30.05. 2008 Beteiligung mit einer Modekollektion an der 3. Designmesse des Frauenmuseums, Bonn
  • Einzelausstellung „Tango“ in Frauenstudien- und Bildungszentrum der EKD, Hofgeismar
  • Einzelausstellung „Tango“ Berlin
  • 2007 Einzelausstellung „die Umarmung“ in Plovdiv/Bulgarien, Einzelausstellung „Tango“ in Sofia/Bulgarien
  • 2006 Einzelausstellung in Berlin
  • 2004 Gruppenausstellung in Potsdam
  • 2002 Einzelausstellungen “Veränderungen”, „Tango“ in Berlin

Kunst im öffentlichen Raum - Auswahl

  • 2006 farbige Papierplastiken für Büroräume der „Sireo“ GmbH, Hamburg
  • farbige Papierplastiken für „Westend“ Krankenhaus, Berlin
  • Performance „Tanzstunde“ Kleiderunikate in den Arkaden am Potdamer Platz
  • 2004 Gestaltung des zweiten „Raumes der Stille“, Gebetsraum für alle Religionen im Krankenhaus „Charitè“, Berlin
  • 2002 Gestaltung eines „Raumes der Stille“ für alle Religionen im „Westend“ Krankenhaus, Berlin
  • Einrichtung der Augenärztepraxis Dres. M. und P. Danisevskis in Berlin
  • 1999 Wettbewerb der Stadt Gelnhausen für ein Denkmal an die Hexenverbrennung – 1. Preis und Realisierung
  • Aufgenommen in die Liste der Künstler für die Gestaltung der Bundesbauten
  • 1997 Gestaltung des Direktionsgebäudes Deutsche Telekom Cottbus, Fresken, Licht
  • 1995 Gestaltung des Direktionsgebäudes Deutsche Telekom Potsdam, Fresken
  • Gestaltung des ersten „Raumes der Stille“ im Krankenhaus „Charité“, Berlin

Warum?

Ich male seit meiner Kindheit. Mit eine Art Tagebuch wollte ich wahrscheinlich mich meinen Eltern besser mitteilen. Sie beide waren bemüht, ihre zwei Kinder mit offenen Augen und guten Geschmack zu erziehen. Trotz der Sorgen, welche sie hatten, durch die beraubte Existenzgrundlage und die Verfolgung durch die kommunistische Staatsmacht. Meine Bilder sind der Pfad auf dem ich mich begebe um das Gesehene, das Gelebte und das Erträumte abzutasten. Mit Farben und Formen suche ich nach Orientierung in den unzähligen Verzweigungen des Lebens und führe einen Dialog mit der Leinwand. Ich teile mich dem Betrachter mit. Die Technik und die Farbigkeit in meiner Malerei sind stark beeinflusst von der Arbeit in fresco buono. Materialien, wie Japanpapier und Rohseide ziehen mich an und geben mir Impulse für neue Ideen.

Was?

Ich habe die Suche nach neuen Ideen leidenschaftlich gern. Ich bin überzeugt, dass sich die Ideen nie erschöpfen werden - sondern je mehr ich suche und die täglichen Zufälle als Herausforderung aufnehme, um so mehr und vielfältiger werden die Entwürfe in meinem Geist. Die Augen zu schließen und sich auf eine Frage zu konzentrieren, ist ein großes Vergnügen. Ein Genuss ist auch die Realisierung.

Über die vielfältigen Aufträge der Krankenhäuser für einen „Raum der Stille“, konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und meine Fertigkeit, Räumen eine Atmosphäre zu verleihen, verfeinern.

Das Resultat hiervon ist eine Art Nahrung für die Augen oder Stärkung der Seele. Um unseren Geist Ruhe zu gönnen, benötigen wir eine Umgebung, welche unseren Sinnen die geeigneten Reize bietet.

Kleider aus Rohseide sind für mich Plastiken. Auf die Figur angepasst, betonen sie die Persönlichkeit.